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Bevor die Biennale di Venezia schließt, präsentiert der Deutsche Pavillon ein ausführliches Abschlussprogramm zum künstlerischen Schaffen von Henrike Naumann und Sung Tieu.

Zur Finissage nehmen Diskussionsveranstaltungen die politischen und kunsthistorischen Zusammenhänge der Arbeit von Henrike Naumann und Sung Tieu in den Blick. Der Abend am 19. November widmet sich Sung Tieus Werk. Verbindungen von globaler Arbeit, Migration und staatlicher Macht zwischen Europa und Asien, die in ihrem Beitrag für den Deutschen Pavillon angelegt ist, rücken in den Fokus. Das Gespräch am 20. November konzentriert sich auf Henrike Naumann, die Politik und Ästhetik des Alltäglichen konsequent in ihre Kunst überführt hat.

Die Performance TRÜMMERFRAU von Henrike Naumann ist im Rahmen des Abschlusswochenendes zum letzten Mal am 20./21./22. November um 13:00 und 16:00 zu sehen.

Ebenfalls zum Abschluss der diesjährigen Biennale Arte wird der Henrike Naumann-Preis für Bildende Kunst, der nach dem frühen Tod der Künstlerin vom ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und der Zeit Stiftung Bucerius ins Leben gerufen worden ist, erstmals vergeben.

Weitere Informationen zu den Podiumsdiskussionen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie unten.

Sung Tieu: Scales of Entanglement, 19. November 2026

Sung Tieu’s Mosaik-Trompe-l’œil des DDR-Plattenbaus an der Gehrenseestraße in Berlin- Alt-Hohenschönhausen, das auf der monumentalen, von den Nationalsozialisten errichteten Fassade des Deutschen Pavillons angebracht ist, lässt in ihrem Beitrag zur Biennale von Venedig 2026 Maßstäbe zusammenbrechen und dehnt sie gleichzeitig aus – von der Fassade zum Fragment, von der Architektur zum menschlichen Körper, von der kollektiven Geschichte zur individuellen Erfahrung. Bei dieser Abschlussveranstaltung beleuchten Monica Juneja und Quinn Slobodian die kunsthistorischen und politischen Zusammenhänge, die Tieus Werk prägen, und verfolgen dabei die Verflechtungen von globaler Arbeit, Migration und staatlicher Macht zwischen Europa und Asien, vom Kalten Krieg bis zur Gegenwart. Die Veranstaltung wird von Mi You und Kathleen Reinhardt eröffnet und endet mit einem Gespräch zwischen den Sprechenden und der Künstlerin, moderiert von Eva Bentcheva.

Diese Veranstaltung wird gemeinsam organisiert mit Eva Bentcheva, Maria-Reiche-Postdoktorandin am Lehrstuhl für Visuelle Studien und Kunstgeschichte der Technischen Universität Dresden (TUD), kofinanziert aus Steuermitteln im Rahmen des vom Landtag des Freistaates Sachsen bewilligten Haushalts sowie gefördert durch das Bundes- und Landesprogramm für Professorinnen. Die Veranstaltung wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt der Stadt Berlin und dem Berggruen-Institut.

Ort und Anmeldung

  1. November 2026, 18:30 Uhr Berggruen Institute, Casa Tre Oci, Fondamenta de Le Zitelle Giudecca 43, Guidecca, Venedig Aufgrund von Platzbeschränkungen bitten wir um Anmeldung unter sophie.slade@ifa.de

Beschreibung

Die Veranstaltung wird von Mi You und Kathleen Reinhardt moderiert. Monica Juneja widmet sich in ihrem Beitrag dem Verhältnis von Bild und Oberfläche in der Kunst von Sung Tieu, während Quinn Slobodian die vergessene Geschichte der DDR und des Globalen Südens beleuchtet. Im Anschluss an die Vorträge sind Sung Tieu und Eva Bentcheva im Gespräch mit Juneja und Slobodian.

Sprechende

Eva Bentcheva ist Kunsthistorikerin und Kuratorin mit Schwerpunkt auf transkulturellen Kunstgeschichten zwischen Europa und Süd-/Südostasien. Derzeit ist sie Maria-Reiche-Postdoc-Stipendiatin am Lehrstuhl für Bildwissenschaft und Kunstgeschichte der Technischen Universität Dresden (TUD). Zuvor arbeitete sie in der Forschung und Kuration am Haus der Kunst in München sowie am Tate Research Centre: Asia in London. Außerdem war sie in wissenschaftlichen Positionen an der Universität Heidelberg, am Paul Mellon Centre for Studies in British Art (Yale University) und an der SOAS, University of London, tätig. Sie ist Managing Editor der Open-Access-Buchreihe Worlding Public Cultures, die bei ICI Berlin Press erscheint.

Monica Juneja ist Seniorprofessorin für Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg sowie Distinguished Professor für Kultur- und Geisteswissenschaften an der Shiv Nadar University in Indien. Sie publiziert umfassend zu Transkulturalität und visueller Repräsentation sowie zu Denkmal- und Architekturgeschichte. Ihr jüngstes Buch Can Art History be Made Global? Meditations from the Periphery (2023) wurde mit dem Opus Magnum der VolkswagenStiftung ausgezeichnet. Zudem erhielt sie den renommierten Meyer-Struckmann-Preis für herausragende Leistungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie 2024 den Distinguished Teaching of Art History Award der CAA.

Kathleen Reinhardt ist seit 2022 Direktorin des Georg-Kolbe-Museums in Berlin. Das Museum, in dem sie Ausstellungen von Lin May Saeed, Noa Eshkol und Gisèle Vienne realisierte und neue Werke von Ayumi Paul und David Hartt in Auftrag gab, wurde von der AICA Deutschland als Museum des Jahres 2025 ausgezeichnet. 2026 kuratiert Reinhardt den Deutschen Pavillon auf der 61. Biennale von Venedig, wo sie Arbeiten von Henrike Naumann und Sung Tieu präsentiert. Von 2016 bis 2022 war sie Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Albertinum (Staatliche Kunstsammlungen Dresden). Reinhardt promovierte an der FU Berlin im Fachbereich Afroamerikanische Kunst und sozial engagierte künstlerische Praktiken, lehrt international und publiziert regelmäßig in Ausstellungskatalogen, wissenschaftlichen Sammelbänden und Fachzeitschriften.

Quinn Slobodian ist Professor für Internationale Geschichte an der Boston University. Zusammen mit Ben Tarnoff ist er Autor des Buches Muskism, das vom New Yorker, der Financial Times und dem Economist zu einem der bisher besten Bücher des Jahres 2026 ernannt wurde. Zu seinen weiteren Veröffentlichungen zählen Globalists, Crack-Up Capitalism und Hayek’s Bastards. Letzteres wurde mit dem National Book Critics Circle Award für Kritik ausgezeichnet. Er schreibt unter anderem für die New York Times, die New York Review of Books, die Financial Times, The Atlantic und Foreign Policy. Von 2025 bis 2026 ist er Guggenheim-Stipendiat und war zuvor Fellow am Chatham House, in Harvard und an der FU Berlin.

Sung Tieu ist Künstlerin mit Wohnsitz zwischen Berlin und Kopenhagen, wo sie gerade als Gastdozentin an der Royal Danish Academy lehrt. Aufgewachsen zwischen politischen Systemen, entfaltet sich ihre Arbeit an der Schnittstelle von Biografie und Geopolitik. Tieu verbindet Skulptur, gefundenen Objekte, Fotografie, Archivmaterial, Zeichnung und Duft und untersucht, wie sich politische, wirtschaftliche und administrative Systeme in Körper, Räume und Wahrnehmungsformen einschreiben, wobei sie deren historische Entstehung und gegenwärtiges Nachleben nachzeichnet. Zu ihren aktuellen Ausstellungen zählen How is your day? bei Emalin, London (2026), Inserzioni im Castello di Rivoli Museo d’Arte Contemporanea, Turin (2026), und Ruin im Deutschen Pavillon auf der 61. Internationalen Kunstausstellung der Biennale di Venezia (2026). Zu ihren jüngsten Gruppenausstellungen zählen die 82. Whitney Bienniale, New York (2026), Call me gravity bei WIELS, Brüssel (2026), und die 14. Taipei Biennale (2025).

Mi You ist Kuratorin und Professorin für Kunst und Ökonomien an der Universität Kassel / documenta Institut sowie Co-Direktorin des Käte Hamburger Kollegs Resource Worlds. Sie ist Autorin des Buchs Art in a Multipolar World (Hatje Cantz, 2024). Als Theoretikerin, Kuratorin, Institutionsgründerin und -beraterin befasst sie sich mit den geopolitischen, geophilosophischen und politökonomischen Dimensionen der Kunst. Zu ihren kuratierten Ausstellungen zählen die Shanghai Biennale (2020–21), Lonely Vectors im Singapore Art Museum (2022), Really? Art and Knowledge in Time of Crisis bei Framer Framed (2024) und The China Moment im Kasseler Kunstverein (2026). Sie ist Mitglied der transnationalen NGO Common Action Forum und Fellow des Berggruen Institute Europe.

Henrike Naumann: Die Innere Front, 20. November 2026

Im Februar 2026 verstarb die Künstlerin Henrike Naumann nur wenige Monate, bevor ihre Ausstellung Die Innere Front – The Home Front im Deutschen Pavillon auf der Venedig-Biennale eröffnete. Zur Finissage treffen sich Matteo Bertelé (Kunsthistoriker), Kathleen Reinhardt (Kuratorin), Vasyl Cherepanyn (Kurator), Juliane Rebentisch (Philosophin) und Clemens Villinger (Historiker), um über das Leben und Arbeiten von Henrike Naumann zu sprechen. Gemeinsam erinnern sie an eine Künstlerin, die sich mit der Politik und Ästhetik des Alltäglichen auseinandersetzte, und fragen nach den Themen, Denkfiguren und Arbeitsweisen, die ihr Werk prägen. Zugleich richtet sich der Blick darauf, wie ihr künstlerisches Wirken in die Zukunft weist.

Die Veranstaltung ist eine Kollaboration zwischen dem Deutschen Pavillon 2026 und dem Centre for Studies in Russian, Central Asian and Caucasian Art der Universität Ca‘ Foscari Venedig. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Peter und Irene Ludwig Stiftung und wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt der Stadt Berlin.

Ort und Anmeldung

  1. November 2026, 18.30 Uhr Aula Baratto, Università Ca’ Foscari Venezia, Dorsoduro 3246, Venedig Die Veranstaltung ist derzeit ausgebucht. Bitte melden Sie sich für unsere Warteliste an unter sophie.slade@ifa.de

Sprechende

Matteo Bertelé ist außerordentlicher Professor für Geschichte der zeitgenössischen Kunst an der Universität Ca’ Foscari in Venedig. Er ist stellvertretender Direktor des Centre for Studies in Russian, Central Asian and Caucasian Art, geschäftsführender Direktor der Summer School Zeitgenössische Kunst und Kuratieren: Von der documenta zur Biennale sowie Mitherausgeber der Fachzeitschrift Venezia Arti. Derzeit ist er Forscher im Rahmen des Projekts Am Vorabend der Revolution. Der ostdeutsche Künstler in den 1980er Jahren am Getty Research Institute in Los Angeles. Er ist Autor der Bücher Arte sovietica alla Biennale di Venezia (1924–1962) und Enrico Crispolti e l’arte russa e sovietica contemporanea in Italia (1956–1990).

Vasyl Cherepanyn wurde in Iwano-Frankiwsk in der Ukraine geboren und lebt derzeit in Berlin. Cherepanyn ist Mitbegründer und Leiter des Visual Culture Research Center (VCRC), einer Plattform für die Zusammenarbeit von wissenschaftlichen, künstlerischen und politischen Communities. VCRC organisiert die Kyiv Biennial und ist Gründungsmitglied der East Europe Biennial Alliance (EEBA). Cherepanyn gehört zum kuratorischen Team der Kyiv Biennial, die zuletzt 2025 im Museum of Modern Art in Warschau, im M HKA – Museum of Contemporary Art Antwerpen, im Dnipro Center for Contemporary Culture, im Dovzhenko Centre in Kyjiw und im Lentos Kunstmuseum Linz sowie 2026 im KW Institute for Contemporary Art zu sehen war. Neben seiner kuratorischen Arbeit lehrt er an verschiedenen internationalen Universitäten in Europa. Er hat in Philosophie promoviert und arbeitet außerdem als Autor und Herausgeber. Zurzeit ist Vasyl Cherepanyn Kurator der 14. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, die von Juni bis September 2027 stattfindet.

Juliane Rebentisch ist Professorin für Philosophie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Sie ist Regular Visiting Professor am German Department der Princeton University und Permanent Fellow am Frankfurter Institut für Sozialforschung. Von 2015 bis 2018 war sie Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik. 2017 erhielt sie den Lessingpreis der Freien und Hansestadt Hamburg. Zu ihren Publikationen gehören u.a.: Theorien der Gegenwartskunst zur Einführung (Junius 2013); Der Streit um Pluralität. Auseinandersetzungen mit Hannah Arendt (Suhrkamp 2022), Das ökologisch Unheimliche (Materialverlag HFBK Hamburg 2024).

Kathleen Reinhardt ist seit 2022 Direktorin des Georg Kolbe Museums in Berlin. Das Museum, in dem sie u.a. Ausstellungen von Lin May Saeed, Noa Eshkol und Gisèle Vienne präsentierte und neue Werke von Ayumi Paul und David Hartt in Auftrag gab, wurde von der AICA Deutschland als Museum des Jahres 2025 ausgezeichnet. Im Jahr 2026 ist sie Kuratorin des Deutschen Pavillons auf der 61. Biennale von Venedig und präsentiert dort Henrike Naumann und Sung Tieu. Von 2016 bis 2022 war sie Kuratorin für zeitgenössische Kunst am Albertinum (Staatliche Kunstsammlungen Dresden). Reinhardt promovierte an der FU Berlin zu afroamerikanischer Kunst und sozial engagierten künstlerischen Praktiken. Sie lehrt international und veröffentlicht in Ausstellungskatalogen, wissenschaftlichen Sammelbänden und Fachzeitschriften.

Clemens Villinger ist Historiker am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner. Er forscht zur Geschichte der DDR, zur deutsch-deutschen Transformation nach 1989/90 sowie zur Wissens- und Alltagsgeschichte von Normalität im 20. Jahrhundert. In seiner Arbeit verbindet er sozial-, kultur- und wissenshistorische Perspektiven. Seit 2008 arbeitete er mit Henrike Naumann an zahlreichen Ausstellungen, Publikationen und künstlerischen Projekten zusammen. 2026 war er stellvertretender künstlerischer Leiter ihres Beitrags Die Innere Front – The Home Front im Deutschen Pavillon der 61. Venedig-Biennale.

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Performance Termine TRÜMMERFRAU

mit Il Posto Danza Verticale, Choreographie von Wanda Moretti

23 Oktober 2026, um 13:00 und 16:00
24 Oktober 2026, um 13:00 und 16:00
20 November 2026, um 13:00 und 16:00
21 November 2026, um 13:00 und 16:00
22 November 2026, um 13:00 und 16:00

News

  • In Conversation: Sung Tieu & Kathleen Reinhardt

    In Conversation: Sung Tieu & Kathleen Reinhardt
    A Series in Cooperation with Deutsche Bank
    Termin: Sa, 24.10.2026, 15:00 Uhr
    Ort: Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart

    In ihrem Werk verwebt Sung Tieu Skulptur, Klang, Text, Zeichnung und Video mit umfangreicher Recherche und autobiografischen Elementen. Ihre Kunst legt die Strukturen von Bürokratie, Migration und Macht frei und fragen danach, wie diese unser gegenwärtiges Leben prägen.

    Kathleen Reinhardt, Direktorin des Georg Kolbe Museum in Berlin und diesjährige Kuratorin des Deutschen Pavillons, spricht mit Sung Tieu über den Entstehungsprozess der Ausstellung RUIN für die Biennale di Venezia 2026. Gemeinsam wird über die Konzeption, Umsetzung und Zusammenarbeit gesprochen und über das Zusammenspiel von kuratorischer Praxis und zeitgenössischer Kunst.

    Das Gespräch findet auf Englisch statt.
    Eintritt frei
    Weitere Informationen

  • Eröffnungswoche

    Offizielle Eröffnung
    7. Mai, 12:00 Uhr

    Performance TRÜMMERFRAU von Henrike Naumann
    7. Mai, 13:00 Uhr und 15:00 Uhr
    9. Mai, 12:00 Uhr und 16:00 Uhr

  • RUIN

    Mit Ruin wird der Deutsche Pavillon zu einem Raum, in dem sich physische und soziale Strukturen, deutsche Ideologien und gelebte Biografien materiell überlagern und Architektur, Geschichte und Psychologie in ein produktives Spannungsverhältnis treten. Der Titel spielt mit den Assoziationen, die er weckt. Während das englische Wort „ruin” auch architektonische und materielle Überreste bezeichnet, verweist das deutsche Wort „Ruin“ auf einen Zustand des Zusammenbruchs – ob ökonomisch, gesellschaftlich oder moralisch.

    Henrike Naumann und Sung Tieu greifen in ihren neu entstehenden Arbeiten auf Recherchen zur DDR und zur Transformationszeit nach der Wiedervereinigung 1990 zurück und zeigen, wie historische Brüche und Leerstellen in politischen, sozialen und architektonischen Strukturen fortwirken, die in unserer globalisierten Gegenwart präsenter denn je sind. Sie reflektieren die faschistische Architektur des Deutschen Pavillons und die deutsche Geschichte, indem sie den Ort künstlerisch neu besetzen. Mit einem Formenvokabular, das zwischen minimalistischer Klarheit und maximalistischer Opulenz changiert, nutzen beide Künstlerinnen das Gebäude als ambivalenten Spiegel gesellschaftlicher Dynamiken der jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart.